Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz 2018

Preisverleihung 2017: Fachpresse-Geschäftsführer Bernd Adam, Vorstand der Stiftung Datenschutz Frederick Richter, Preisträger Adrian Lobe und Juryvorsitzender Prof. Dr. Lutz Frühbrodt (v.l.n.r.). Wer überzeugt 2018? Foto: T. Fedra

Eine Welt ohne digitale Informationen ist nicht mehr denkbar. Sowohl der Umgang mit personenbezogenen Daten als auch deren Schutz gewinnen an Bedeutung. Über das Thema Datenschutz wird immer intensiver berichtet. Um einen differenzierten Austausch zu diesem komplexen Thema in der Gesellschaft zu befördern, lobt die Stiftung Datenschutz in Kooperation mit der Deutschen Fachpresse den "Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz" aus.
2018 wird der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz zum zweiten Mal verliehen. 2017 konnte Adrian Lobe die Jury überzeugen und wurde für seinen Beitrag "Wir haben sehr wohl etwas zu verbergen" ausgezeichnet. Alle Informationen zum Gewinner 2017 und die drei Shortlist-Beiträge im Volltext hier. 

Was wird prämiert?

Beiträge mit ausgewogener Berichterstattung zum Datenschutz, die online oder offline, in Zeitungen, Zeitschriften oder auf anderen Kanälen erschienen sind. Alle Beitragsformen kommen in Frage (Bericht, Essay, Reportage, Kolumne u.Ä.). Die einzureichenden selbst geschriebenen Texte können multimedial illustriert sein, sie dürfen aber keine rein audiovisuellen Werke oder bloße Transkripte sein.

Die journalistischen Beiträge zu Datenumgang und Datenschutz können sowohl seitens der Autoren als auch von Dritten eingereicht werden.

Wie wird bewertet?

Hauptkriterium ist die aus dem Text sprechende Ausgewogenheit zwischen Risiken und Chancen, die der Umgang mit persönlichen Informationen bietet. Daneben zählen fachliche und stilistische Aspekte (Expertise, Aussagekraft, Recherchetiefe, Originalität). Als Einrichtung, die Wert auf Aufklärung und auf den Ausgleich der unterschiedlichen Interessen rund um das Thema Daten legt, prämiert die Stiftung Datenschutz besonders ein neutrales Informieren der Leserschaft.

Wer bewertet?

Eine Jury aus unabhängigen Personen aus den Bereichen Journalismus, Verlagswesen und Wissenschaft wählt den aus ihrer Sicht besten Beitrag aus. In der Jury vertreten sind: 

  • Juryvorsitz: Prof. Dr. Lutz Frühbrodt, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Christoph Bertling, Handelsblatt Fachmedien
  • Prof. Dr. Peter Bräutigam, Universität Passau
  • Tobias Freudenberg, Neue juristische Wochenschrift (NJW), Verlag C.H. BECK
  • Prof. Dr. Jürgen Kühling, Universität Regensburg
  • Melanie Reinsch, Berliner Zeitung
  • Martin Schallbruch, Digital Society Institute der ESMT (European School of Management and Technology, Berlin)
  • Prof. Dr. Rolf Schwartmann, GDD – Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit
  • Mirjam Stegherr, freie Journalistin
  • Dr. Uwe Vorkötter, HORIZONT, dfv Mediengruppe
  • Marion Winkenbach, Beuth Verlag

Einreichung und Einsendeschluss

Die Einreichungsfrist für dieses Jahr ist abgelaufen.

Die Arbeiten müssen bis zur Einreichungsfrist 31. Mai 2018, 12 Uhr per Mail an journalistenpreis[at]stiftungdatenschutz.org oder an die Postadresse der Stiftung Datenschutz geschickt werden. 

Preisgeld

Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz ist mit 5.000 EUR dotiert.

Verleihung

Der Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz wird am 11. Oktober 2018 auf dem Empfang der Deutschen Fachpresse auf der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Seien Sie dabei!

Alle Informationen zur Ausschreibung und Einreichung finden Sie auf der Website der Stiftung Datenschutz.