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Fachpresse-Statistik aktuell: Investitionen zahlen sich aus

Durch Investitionen in hochwertige Zeitschriften, Fachbücher, Events sowie vielfältige digitale und mobile Angebote konnten deutsche Fachmedienhäuser das Jahr 2010 mit einem positiven Ergebnis abschließen. Um 0,8 Prozent wuchs der Branchenumsatz auf insgesamt 3,03 Milliarden Euro. Im Vorjahr mussten die Verlage noch einen Umsatzrückgang von 4,2 Prozent hinnehmen. Das leichte Umsatzwachstum in 2010 und die positiven Umsatzaussichten für das laufende Jahr bringen die Branche dem Rekordergebnis von 3,13 Milliarden Euro im Jahr 2008 nun wieder näher.

Der Ausbau der Geschäfte spiegelt sich insbesondere im Wachstum der elektronischen Medien wider. Mit einem Plus von 10,4 Prozent waren sie in 2010 die größten Umsatztreiber im Fachmedienmarkt. An den Gesamterlösen mit Fachmedien entfiel auf sie ein Anteil von 13,1 Prozent (396 Millionen Euro). Ein deutliches Umsatzwachstum von 2,6 Prozent verzeichneten auch die sonstigen Dienstleistungen, unter denen vor allem das Eventgeschäft mit 7 Prozent Wachstum kräftig zulegen konnte. Mit Dienstleistungen erwirtschafteten die Fachverlage in 2010 insgesamt einen Umsatzanteil von 5,6 Prozent (171 Millionen Euro).

Fachzeitschriften bleiben wichtigstes Medium der Fachmedienverlage

Wichtigste Erlösquelle der Fachmedienhäuser blieben in 2010 die Fachzeitschriften mit einem Umsatzanteil von 59,5 Prozent (1,8 Milliarden Euro). Mit ihnen konnten die Verlage im vergangenen Jahr ebenfalls ein leichtes Umsatzplus von 0,4 Prozent erzielen. Auf Fachbücher und Loseblatt entfiel ein Umsatzanteil von 21,8 Prozent (569 Millionen Euro).

Anzeigengeschäft zeigt leichte Erholung


Das Anzeigengeschäft im Fachzeitschriftensegment hat sich im vergangenen Jahr leicht erholt. Hier konnten die Verlage in 2010 ein Wachstum von 0,6 Prozent erwirtschaften, nachdem in diesem Markt in 2009 mit einem Minus von 17,4 Prozent der größte Umsatzrückgang zu verzeichnen war. Und auch die Aussichten sind positiv: Einen deutlichen Aufwärtstrend im Anzeigengeschäft erwarten für 2011 neben den Fachverlagen auch werbungtreibende Unternehmen und Agenturen, das hatte im April bereits die Studie „WerbeTrend 2011“ der Deutschen Fachpresse belegt. Leicht rückläufig waren in 2010 hingegen die Vertriebserlöse der Fachzeitschriften (-0,8 Prozent), der Abwärtstrend aus 2009 konnte aber verlangsamt werden (2009: -4,9 Prozent).

Zur Übersicht über alle aktuellen Wirtschaftsdaten aus der Fachpresse-Statistik 2010

Die Fachpresse-Statistik basiert auf einem freiwilligen Kennzahlenvergleich der Mitglieder der Deutschen Fachpresse. Ausgewertet werden die Daten von Bellgardt + Behr (Frankfurt am Main). Das Institut garantiert die notwendige Vertraulichkeit der Daten und bürgt als zwischengeschaltetes Notariat.  

 

Aktuelle Auswertung

Den vollständigen Chartsatz zur Fachpresse-Statistik 2010 finden Sie hier.

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Kontakt:
Sabine Voss
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Telefon 030/72 62 98 140