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Blitzumfrage: Digitale Anzeigenerlöse auf Wachstumskurs

Foto: Kantver

Für zwei Drittel aller befragten Fachverlage hat die digitale Werbung eine große bis sehr große Bedeutung. Das spiegelt sich auch positiv in der Entwicklung der digitalen Anzeigenerlöse wider: 62 Prozent der befragten Fachverlage verbuchten in den vergangenen sechs Monaten steigende digitale Anzeigenerlöse. Allerdings liegt der Anteil der Online-Erlöse an den Gesamtwerbeerlösen bei der Mehrheit der Häuser bei unter 20 Prozent. Das ist das Ergebnis der neuesten Blitzumfrage der Kommission Digitale Medien der Deutschen Fachpresse, die im Februar/März 2017 durchgeführt wurde und deren Ergebnisse nun vorliegen. Von 328 per E-Mail angeschriebenen Fachmedienhäusern hatten 45 Häuser (ca. 14 Prozent) teilgenommen.

Print bleibt Trumpf
Die Vermarktung digitaler Werbeplätze wird in 90 Prozent der Fälle über Anzeigenabteilungen mit Schwerpunkt Print abgewickelt. Rund 20 Prozent der Häuser setzen ausschließlich oder zusätzlich einen eigenen Online-Vertrieb ein. Die Bedeutung von Printwerbung ist insgesamt dominant und mit 62 Prozent der Nennungen die wichtigste Erlösquelle im Anzeigenbereich. An zweiter Stelle liegen Crossmedia-Werbeformate (21 %), reine Online-Werbung folgt an dritter Stelle mit 17 Prozent. 45 Prozent der Fachmedienhäuser schätzen den Anteil der Online-Erlöse an den Gesamtwerbeerlösen unter 10 Prozent ein, knapp 43 Prozent gehen von einem Anteil zwischen 10 und 20 Prozent aus.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Umfrageergebnisse steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Die vollständigen Ergebnisse können exklusiv von Mitgliedern der Deutschen Fachpresse sowie den Umfrageteilnehmern bei Martina Seiring unter seiring[at]deutsche-fachpresse.de bestellt werden.