Internationalen Forschern über die Schulter blicken, Interviews mit Unternehmern und Spezialisten führen, fundierte Texte verfassen und Layouts abstimmen: Dass der Beruf des Fachredakteurs ein abwechslungsreicher und zukunftsfähiger ist, zeigt ein neuer Imagefilm, den die Kommission „Redaktion“ der Deutschen Fachpresse entwickelt hat. Ziel des Films ist es, das Berufsbild des Fachredakteurs anschaulich darzustellen und Studenten, Berufseinsteiger und Berufstätige mit besonderen Fachkenntnissen über die vielfältigen Aufgaben in einer Fachredaktion zu informieren. Der Film kann hier angesehen und herunter geladen werden, sodass Verlage den Film auf ihre eigenen Websites stellen können.
Parameter für einbetten des Videos auf die eigenen Websites:
Info: Film ist nur im - web-optimierten -
Format 480x290 erhältlich.
Benötigen Sie andere Formate oder möchten den Film individualisieren,
wenden Sie sich bitte an: Sabine Voss voss@deutsche-fachpresse.de
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Nutzungsbedingungen: Der Film kann kostenlos genutzt und weiterverbreitet werden. Es ist
unzulässig, den Film zu verändern, zu ergänzen oder in andere Werke
einzubinden. Sollte dies gewünscht sein, ist die Einwilligung der Deutschen
Fachpresse einzuholen. Es ist ferner unzulässig, den Film kommerziell
einzusetzen oder zu verwerten.
Herausgeber: Deutsche Fachpresse (Berlin/Frankfurt).
Auf dem Weg zum Fachredakteur
Für einen Einstieg in den Beruf des Fachredakteurs gibt es in Deutschland verschiedene Wege:
Als Voraussetzung gilt meist die allgemeine Hochschulreife, wobei Ausnahmen bei besonderer Begabung durchaus üblich sind.
Ein Studium – z.B. der Naturwissenschaften oder ein technisches Studium –anschließend ein Volontariat (ca. 1,5 bis 2 Jahre) in der Redaktion eines Fachverlags.
Studium des Journalismus oder des Fachjournalismus, grundsätzlich möglich ist z.B. auch ein Studium der Geisteswissenschaften. Im Anschluss daran folgt ein Volontariat.
Ausbildung an einer Journalistenschule.
Berufserfahrene „Quereinsteiger“ mit spezifischen Fachkenntnissen und Berufserfahrung auf dem Gebiet der entsprechenden Fachzeitschrift, evtl. mit journalistischer Zusatzqualifikation.
Diese Hochschulen bieten spezielle Fachjournalismus-Studiengänge an:
FH Würzburg-Schweinfurt:
Die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt bietet seit dem Sommersemester 2009 am Standort Würzburg den Aufbaustudiengang „Fachjournalismus mit Schwerpunkt Technik“ an. Das Studium kombiniert technische Expertise mit journalistischem Know-how. Die Studenten lernen, die oft sehr komplexe Technik-Materie anschaulich und verständlich darzustellen.
Studierende, die einen Bachelor in technischen oder naturwissenschaftlichen Disziplinen erworben haben, lernen wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisbezogen journalistische Techniken. Bei Studierenden, die einen Bachelor in mediennahen Fächern (Kommunikationswissenschaft, Medienmanagement etc.) gemacht haben, liegt der Schwerpunkt zunächst auf der technischen Grundausbildung. Der dreisemestrige Studiengang (Teilzeit: sechs Semester) schließt mit dem Master-Zertikat ab.
Der „Internationale Studiengang Fachjournalistik B.A.“ verbindet Medientheorie und Medienpraxis (in der Lehrredaktion sowie im Hörfunk- und TV-Labor). Die anwendungsorientierte Ausbildung auf der Basis fundierter wissenschaftlicher Theorievermittlung ist im Markt stark nachgefragt. Die Hochschule reagiert auf aktuelle Medienthemen und hat daher das Thema „Crossmedia im Journalismus“ in den Lehrplan aufgenommen. Das Bachelor-Studium umfasst sieben Semester, wobei ein Praxissemester und ein Semester an einer ausländischen Hochschule integriert sind.
Der Bachelor-Studiengang „Technikjournalismus/PR“ ist ein siebensemestriger Studiengang mit dem Ziel einer praxisnahen journalistischen Ausbildung in den Bereichen Radio/TV, Print, Multimedia/Online-Medien sowie der Unternehmens-PR und Produktkommunikation. Darüber hinaus erwerben die Studierenden die für den Umgang mit Wort, Schrift und Bild unerlässlichen Sozial-, Handlungs-, Methoden- und Problemlösungskompetenzen, um den spezifischen Berufsanforderungen mit der notwendigen fachlichen und kommunikativen Souveränität begegnen zu können. Der Studiengang verbindet kommunikationswissenschaftliche, journalistische Inhalte und naturwissenschaftlich-technische Sachkompetenz.