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Social Media-Policies: B2B Regio-Talk in Stuttgart

Wie sieht eine angemessene Nutzung der Social Media-Tools eines Verlags durch seine Mitarbeiter aus? Wer im Unternehmen darf Inhalte im Internet veröffentlichen und wer sollte dies nicht tun? Lassen sich noch Grenzen zwischen privater und beruflicher Kommunikation ausloten? Welches Regelwerk benötigt der geschäftliche Umgang mit Social Media und wie kann ein solches erfolgreich aufgestellt werden?

Am 18. Februar berichtete Steffen Meier, Leiter des Bereichs Online im Verlag Eugen Ulmer (Stuttgart) und Mitglied der Kommission Digitale Medien der Deutschen Fachpresse, im Literaturhaus Stuttgart von seinen Erfahrungen mit Social Media-Policies und präsentierte eine Checkliste für Social Media-Guidelines in Unternehmen. Die anschließende Diskussion bei Speisen und Getränken mit 20 Teilnehmern aus deutschen Fachverlagshäusern ermöglichte vertiefte Gespräche und weiteren Erfahrungsaustausch.

Erfolgreich mit Corporate Media: B2B Regio-Talk in München

Die Ausgangslage für Fachverlage im Corporate Publishing-Business ist schwierig – doch die Chancen dieses Geschäftsfelds sind groß. „Schluss mit der Angst vor der Konkurrenz“, meint deshalb Peter Schneider, Verlagsleiter dfv corporate media beim Deutschen Fachverlag (Frankfurt am Main).

Als Gastredner beim „B2B Regio-Talk“ der Deutschen Fachpresse am 27. Februar in München erläuterte er den 20 Fachverlegern aus der Münchener Region mit dem Vortrag „Corporate Publishing - Spannendes Wachstumsfeld oder Journalismus zweiter Klasse?“, welche Potenziale das Geschäft mit Corporate Media bietet und mit welchen speziellen Stärken Fachverlage trumpfen können. Kundennähe, Fachkompetenz, Glaubwürdigkeit und das Wissen, wie bestimmte Branchen ticken – das können Fachverlage der Agenturkonkurrenz entgegensetzen. Nachholbedarf sah Schneider hingegen in der Dienstleistungsbereitschaft vieler Fachverlage. Mitarbeiter mit Agenturdenke und Spaß an der Dienstleistung seien wesentliche Voraussetzungen, um mit Corporate Media erfolgreich zu sein.

Das Veranstaltungsgeschäft: B2B Regio-Talk in Frankfurt am Main

Fachkräfte und Entscheider suchen Informationen, die sie situationsgenau, schnell und nachhaltig in ihrem Beruf unterstützen. Kongresse, Seminare und Lehrgänge gehören deshalb in vielen modernen Fachmedienhäusern ebenso zum Angebot wie Fachzeitschriften und digitale Fachmedien. Das war das Thema des B2B Regio-Talk am 20. September 2011 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt.

Wie Fachverlage ihren Zielgruppen ein umfassendes Wissensangebot machen können, zeigte Charlotte Kösterke, Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiterin, am Beispiel des Verlags EW Medien und Kongresse. Kösterke gab einen detaillierten Einblick in das Geschäftsfeld, von den ersten Anfängen im Jahr 1998 bis zum heutigen Status quo. Mit Standorten in Frankfurt und Berlin bietet EW Medien und Kongresse im Jahr rund 400 Veranstaltungen an. Der Geschäftsbereich Events steuert 75 Prozent zum Fachverlagsumsatz bei. Das ist außergewöhnlich viel; im Branchendurchschnitt liegt der Anteil bei rund 6 Prozent, so die aktuelle Fachpressestatistik. Viele praktische und individuelle Tipps bekamen die Teilnehmer in der anschließenden Fragerunde, die rege genutzt wurde.

Social Media-Abend in Stuttgart und München

Social Media verbinden Freunde, Bekannte und Kollegen, aber auch Unternehmensmarken, Geschäftspartner und Kunden. Und auch die Mitglieder der Deutschen Fachpresse: Rund 30 Kommunikationsexperten aus Fachverlagen kamen zu den „B2B Regio-Talks“ am 23. Februar im Stuttgarter Literaturhaus und am 23. März im Literaturhaus München zusammen, um zu erfahren, wie Fachverlage die neuen Kommunikationskanäle für ihre Marke und einzelne Titel nutzen können.

Bei Vogel Business Media werden Twitter, Facebook, Wikipedia und YouTube mit ganz unterschiedlichen Zielsetzungen eingesetzt, berichtete Dr. Gunther Schunk, Leiter Kommunikation & Corporate Marketing Vogel Business Media, Referent des „B2B Regio-Talk“ in Stuttgart. Wichtig sei, Social Media als Teil der Unternehmenskommunikation strategisch zu nutzen und die jeweiligen Zielgruppen im Blick zu haben.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Teilnehmer in Stuttgart und München die Gelegenheit, sich bei einem Imbiss mit Kollegen auszutauschen und sich näher kennenzulernen.

Der „B2B Regio-Talk“ ist ein neues Veranstaltungsformat der Deutschen Fachpresse. Bei kurzen Fachvorträgen von Branchenexperten und Diskussionsrunden im kleinen Kreis können sich die Teilnehmer vor Ort mit Kollegen über Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen und Trends im eigenen Fachgebiet entdecken.

Regionaltreffen in Frankfurt am Main

Presseversandwege im In- und Ausland und das Leistungsspektrum der wichtigsten Zustellerdienste standen im Fokus des zweiten „B2B Regio-Talk“, zu dem die Deutsche Fachpresse am Mittwochabend in die Frankfurter Nationalbibliothek eingeladen hat. Mitarbeiter aus Vertrieb, Marketing und Geschäftsführung regionaler Verlage kamen, um beim Vortrag des Referenten Eckhard Bremenfeld (VDI Verlag) zu erfahren, auf welchen Wegen die Fachzeitschrift ihre Leser heute erreichen kann. Denn ob „Premiumadress“, Werbeversand oder Streifpostzeitung, die Versandangebote der Deutschen Post und ihrer Konkurrenten sind vielfältig und sollten für jedes Fachmedienprodukt individuell geprüft werden. Auch der Vertrieb von E-Papers und E-Books kam im Vortrag zur Sprache. Im Anschluss an den Vortrag ergriffen die Teilnehmer die Gelegenheit, sich bei einem Imbiss mit Kollegen auszutauschen und sich näher kennenzulernen.

Erstes Regionaltreffen in Düsseldorf

Einen informativen Abend mit vielen Praxistipps erlebten die Teilnehmer des ersten „B2B Regio-Talk“ der Deutschen Fachpresse am 27. Oktober im Düsseldorfer NH Hotel.

„Wie kommt die Fachzeitschrift zum Leser?“ war Thema des Abends. In seinem Vortrag beleuchtete Eckhard Bremenfeld, Gesamtvertriebsleiter beim VDI Verlag und Vorsitzender der Fachpresse-Kommission Vertrieb, alle relevanten Aspekte des Pressevertriebs. Das Themenspektrum reichte von den Produkten der Deutschen Post und Besonderheiten alternativer Zustellerdienste im In- und Ausland über den Werbeversand und den Einsatz von „Premiumadress“ bis hin zu den Auswirkungen der neuen Umsatzsteuer auf Postdienstleistungen für Fachverlage. Wichtiges Thema war darüber hinaus der Umgang mit schweren Beilagen im Postversand. Auch hier konnte Bremenfeld mit hilfreichen Praxistipps das Know-how der Anwesenden ergänzen. Nach Vortrag und Diskussion gab es beim abschließenden Imbiss noch Gelegenheit für den Austausch untereinander.

 

Wohlfühlen und Netzwerken

Imbiss inklusive -
für das leibliche Wohl ist bei jedem Regionaltreffen gesorgt